Richtfest an der Paderborner Pamplonastraße gefeiert. Verdreifachte Fläche für Arzneimittel und Medizinprodukte

Logistikzentrum des Brüderkrankenhauses zieht nach Mönkeloh

Auf der Baustelle des neuen Logistikzentrums des Brüderkrankenhauses St. Josef Paderborn konnte jetzt gemeinsam mit den am Bau beteiligten Firmen Richtfest gefeiert werden. Voraussichtlich im Juli 2024 ziehen die großen Logistikbereiche des paderlog, sprich Arzneimittel- und Medizinproduktelager, auf eine 3300 qm große Fläche an der Pamplonastraße.

Herzstück der Arzneimittellogistik wird ein neuer Arzneimittelvollkommissionierer sein, der die vollautomatische Einlagerung der Waren ermöglicht. Die Medikamente werden auf ein Förderband gelegt, vom Automaten gescannt und eingelagert. „Gerade in Zeiten des Fachkräftemangels eine wichtige Investition, die uns die Arbeit erleichtert“, urteilt paderlog-Geschäftsleiterin Anne Ignatius.

Auch der bereits jetzt genutzte Teilkommissionierer, bei dem die Mitarbeitenden noch selber zum Scanner greifen müssen, zieht mit um. Die komplette Halle wird mit einem WLAN Netz ausgestattet sein, um ein mobiles Arbeiten mit den Scannern bis in alle Winkel zu ermöglichen. Da in der Halle lebensnotwendige Arzneimittel gelagert sind, die schnell und zuverlässig beim Patienten ankommen müssen, ist auch für den Fall eines Stromausfalls für eine zuverlässige Versorgung gesorgt. So wird das neue Gebäude mit einem Notstromaggregat ausgestattet.

Das paderlog ist weit mehr als die Krankenhausapotheke des Brüderkrankenhauses. Als Rundumversorger in Sachen Gesundheit liefert das Zentrum für Krankenhauslogistik und Klinische Pharmazie des Brüderkrankenhauses Arzneimittel, Medizinprodukte, aber auch Büro- und Haushaltsartikel an über 20 Krankenhäuser und mehrere Arztpraxen in der Region. Von der individuell hergestellten Chemotherapie bis zum Toilettenpapier hält das paderlog alles bereit, was im Krankenhaus benötigt wird. Selbstverständlich werden auch die zum Trägerverbund der BBT-Gruppe gehörenden Krankenhäuser in Marsberg (St.-Marien-Hospital Marsberg) und das Ev. Krankenhaus St. Johannisstift vom paderlog beliefert.
Bisher standen 1250 qm Lagerfläche auf dem Gelände des Brüderkrankenhauses an der Husener Straße und weitere 500 qm in einem Lager in Sennelager zur Verfügung, für welches der Mietvertrag jedoch im nächsten Sommer wegen Eigenbedarfs ausläuft. „um die steigenden Kundenanfragen beantworten zu können, musste also eine neue Lösung her“, schildert Anne Ignatius, die sich dabei vom Fraunhofer Institut beraten ließ. 

Büroräume, die Herstellung von Chemotherapien, sogenannte Zytostatika, und das Blutdepot verbleiben auch in Zukunft in unmittelbarer Nähe des Brüderkrankenhauses an der Husener Straße. Im dauerhaft angemieteten Neubau in der Pamplonastraße sind ab kommenden Sommer insgesamt 3800 Quadratmeter bezugsfertig. Im Obergeschoss stehen zusätzlich rund 580 Quadratmeter Büro- und Nebenraumflächen zur Verfügung.

Regionalleiter Siegfried Rörig ist begeistert: "Dass sich diese Möglichkeit in 1A-Lage in Mökeloh ergeben hat, ist ein echter Glücksfall für die Weiterentwicklung unserer Logistik, von der all unsere Einrichtungen und die Kunden des paderlog profitieren."

Feierten Richtfest in Mönkeloh: (v.l.) Markus Jordan, Technikleiter des Brüderkrankenhauses St. Josef Paderborn, BBT-Regionalleiter Siegfried Rörig, paderlog-Geschäftsleiterin Anne Ignatius und BBT-Regionalleiter Christoph Robrecht.
Feierten Richtfest in Mönkeloh: (v.l.) Markus Jordan, Technikleiter des Brüderkrankenhauses St. Josef Paderborn, BBT-Regionalleiter Siegfried Rörig, paderlog-Geschäftsleiterin Anne Ignatius und BBT-Regionalleiter Christoph Robrecht.